Teilnehmerliste Seminar Nr.1: „Peer Review – Schulung “

an der DS Guatemala, 25. – 28.02.08

Teilnehmer aus Region 3

 

 

  Name                                     Status Schule

  1. Heriberto Mayorga

OLK

Managua

  1. Meike Fröbisch

OLK

Managua

  1. Delia Narvaez

OLK

Managua

  1. Marc Budenz

ADLK

San José

  1. Martin Gellert

ADLK

San José

  1. Uwe Ries, Schulentwickler

BPLK

San José

  1. Thomas Fasching

OLK

San Salvador

  1. Deborah Fletes

OLK

San Salvador

  1. Jürgen Hübner

ADLK

San Salvador

  1. Christiane Jaspersen

Vorstand

San Salvador

  1. Carmen Tocha

OLK

DS Guatemala

  1. Helga Gándara

OLK

DS Guatemala

  1. Josef Daum

ADLK

DS Guatemala

  1. Ramón Schlemmer

OLK

DS Guatemala

  1. Dieter Droth

ADLK

DS Guatemala

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

PEER - Schulung

an der Deutschen Schule Guatemala-City/Guatemala vom 25. – 28.02.2008

 

 

 

 

Leitung/ Moderation:            Dr. Katrin Düring, Schulvisitation Land Brandenburg

             Dr. Felix E. Emminger, DS Washington

 

Unterlagen zur

Vorbereitung:                                     a.) Qualitätsrahmen der ZfA für deutsche Schulen im Ausland sowie

b.) der “Fahrplan zur Vorbereitung und Durchführung eines Peer Reviews” der Berichterstattergruppe Qualitätsentwicklung

c.) Musterkontrakt zwischen Schule und Peers

                                                            

 

 

Ziele:                                                   Die TN erwerben unter anderem Wissen zur und Fertigkeiten in der

-              Erstellung eines Peer-Review (PR) - Ablaufplanes

-              Gestaltung eines Kontraktes zwischen Schule und PR-Team

-              Sichtung und Auswertung von Schulberichten und weiteren Schuldokumenten

-              zielgerichteten Beobachtung beim Schulrundgang

-              Erarbeitung und Einsatz methodischer Instrumente, wie der Unterrichtsbeobachtung,
dem Fragebogen und dem leitfadengestützten Interview

-              Ergebnispräsentation im Rahmen eines mündlichen Feedbacks an die Schule sowie

-              Erstellung eines Berichts über ein Peer-Review

 


 

Mo 25.02.2008: Grundlagen des Peer Reviews

 

WANN?

WAS?

WER?

WIE?

Zeit
Weiteres/ Material

08.30

 

 

Begrüßung und Organisation

Programmablauf

Vorstellung der Leitung und der TeilnehmerInnen

Leitung

 

Kurze Vorstellungs- und Erwartungsrunde

30´

 

09.00

Das Peer-Review

Stellenwert und Zusammenhänge mit dem Zertifizierungsaudit (BLI) für Deutsche Schulen im Ausland

Emminger

Kurzreferat mit

Aussprache

30´

 

09.30

Der Qualitätsrahmen (QR)
für Deutsche Schulen im Ausland
Grundlage für das PR

Emminger

Kurzreferat mit

Aussprache

45´

Um Vorlektüre des QR wird gebeten

10.15

Der Fahrplan zur Vorbereitung und Durchführung eines PR

der Berichterstattergruppe Qualitätsentwicklung als Handlungsgrundlage

Emminger

Erläuterungen und

Aussprache

45´

Um Vorlektüre des Fahrplans der Berichterstattergruppe Qualitätsentwicklung wird gebeten

11.00

Pause

 

 

 

 

11.30

Gestaltung eines PR-Kontraktes zwischen Peers und Schule

a.)      Erwartungshorizont und

b.)  relevante Bestandteile

Düring

Input auf der Grundlage
einer Mustervereinbarung

30´

Um Vorlektüre der Mustervereinbarung wird gebeten

13.00

Mittagspause

 

 

 

 

14.00

Der Schulbericht

Inhalte und Stellenwert

Emminger

Kurzreferat / Aussprache

60´

 

15.00

Die Evaluationsfragen an die Peers

Formulierung und Interpretation

Emminger

Kurzreferat

30´

 

15.30

Pause

 

 

 

 

16.00

Die Evaluationsfragen:

Formulierungsübungen

 

Übungsphase

60´

 

17.00

Das methodische Instrumentarium des PR

Inhaltlicher Ausblick auf den
2. Seminartag

Düring

Kurzreferat

30´

 

17.30

Tagesabschluss

Emminger

 

15´

 

 


 

Di 26.02.2008: Methodisches Instrumentarium im Peer Review

 

08.30

Programmvorstellung

Reflexionsrunde zum Vortag

Leitung

 

 

 

9.00

Instrumente des PR

 

Der Schulrundgang

Standortbedingungen –Beobachtungskriterien und Dokumentation

Düring

Durchführung eines

Schulrundganges an der gastgebenden Schule

60´

Ein Beobachtungsbogen als Beispielformular

10.00

Instrumente des PR

 

Die Unterrichtsbeobachtung

 

a)      Grundlagen und Ziele

Möglichkeiten und Grenzen

Düring

Input und Austausch im Plenum

30´

UB Bögen aus verschiedenen
Inspektoraten

10.30

Pause

 

 

 

 

11.00

Unterrichtsbeobachtungen zur ausgewählten Eva-Frage

Erstellung eines Beobachtungs-bogens durch die Teilnehmer/innen

Emminger

Gruppenarbeit

 

60´

 

12.00

Instrumente des PR

 

Der Fragebogen

a)      Grundlagen und Ziele

b)      Möglichkeiten und Grenzen

c)     Fragebögen aus PRs

Emminger/ Düring

Input

60´

 

13.00

Mittagspause

 

 

 

 

14.00

Der Fragebogen zur Eva-Frage

Erstellung von Fragebögen für L und S durch die Teilnehmer/innen

Emminger

Gruppenarbeit

 

60´

 

15.30.

Pause

 

 

 

 

16.00

Instrumente des PR

 

Das Interview
Gesprächsleitfäden und Gesprächsführung

Düring

Input im Plenum und

Arbeit in Gruppen mit der Aufgabe, Interviewleitfäden zu erstellen

90´

 

17.30

Tagesabschluss

Düring

One-Minute-Paper

 

15´

 

 


 

Mi 27.02.2008: Erprobung der methodischen Instrumente

08.30

Programmvorstellung

Reflexionsrunde zum Vortag

Leitung

 

 

 

08.45

Unterrichtsbeobachtung

 

Unterrichtsbesuche und Zeit zum Kalibrieren der Beobachtungen

Düring

Beobachtungen in der gastgebenden Schule

Auswertung im Plenum

105´

 

10.30

Pause

 

 

 

 

11.00

Fragenbogen

 

Erhebung und Auswertung der erhobenen Daten

Emminger/ Düring

 

90´

 

12.30

Der PR-Bericht

a)          Inhalt und Form

b)        Berichtserarbeitung im Team

Düring

Input und Selbststudium

30´

Berichte aus Peer-Review und Inspektion

13.00

Mittagspause

 

 

 

 

14.00

Interview

 

Erprobung der Gesprächsleitfäden

TN/ Leitung

Gruppenarbeit,
Reflecting Team

90

 

15.30

Pause

 

 

 

 

16.00

Der PR-Bericht

Fortsetzung vom Vormittag Erstellung einer Gliederung für einen Peer-Review-Bericht

TN

Gruppenarbeit und

Präsentation im Plenum

45´

 

16.45

Das mündliche Feedback

a.) Ziel der Berichterstattung
b.) mündliches Feedbacks auf Grundlage der erhobenen Daten

Düring/ TN

Input und Gruppenarbeit

45´

 

17.30

Tagesabschluss

Leitung

 

15´

 

 

Do 28.02.2008: Vorbereitung eines PR und Auswertung

 

08.30

Programmvorstellung

Reflexionsrunde zum Vortag

Leitung

 

 

 

9.00

Der PR-Plan

Erstellung einer Ablaufplanung

o           Modell I - Gesamtprozess

o           Modell II - drei Tage Peer-Besuch in der Schule

Düring

Input zu den Bausteinen sowie parallele Arbeit von Gruppen zu den Modellen
I und II,
Präsentation im Plenum

90´

Gliederungshilfe

10.30

Pause

 

 

 

 

11.00

Das mündliche Feedback

weitere Bilanzierung,
Präsentation des mündlichen Feedbacks

TN

Gruppenarbeit,
Präsentation im Plenum

120´

Notebook, Beamer

13.00

Mittagspause

 

 

 

 

14.00

Berichterstattung an die gastgebende Schule

Präsentation einiger ausgewählter Beobachtungen

TN

Plenum

60´

 

15.00

Abschluss der Peer-Schulung
Ergebniszusammenschau und Schlussevaluation

Leitung

Materialbörse und Evaluationszielscheibe sowie Bezug zum
One-Minute-Paper vom Dienstag

30´

 

 


Peer-Schulung für die ReFo-Regionen 2 und 3

an der Deutschen Schule Guatemala-City / Guatemala

vom 25. – 28. Februar 2008

 

Lehrgangsbericht

 

Vorbereitung / Planung / Organisation:

 

Die Vorbereitungen für die Peer-Schulung verliefen ohne Probleme und mit großer Unterstützung der in die Organisation involvierten Personen (Schulleiter und Stellvertreter der DS Guatemala; Verwaltungsleiter; ReFoKo) und Institutionen (Verwaltungspersonal der DS Guatemala).

Die von den Referenten ( Dr. Katrin Düring, Dr. Felix Emminger) im Vorfeld erbetene Infrastruktur (Raum, Medien, Arbeitsmaterialien etc.) war zum Lehrgangsbeginn ein-satzbereit; alle während der Veranstaltung vorgebrachten Wünsche wurden schnell und sachdienlich erfüllt.

 

 

Verlauf:

 

Der inhaltliche und methodische Verlauf der Peer-Schulung ist dem Programm zu entnehmen. Die Referenten waren bemüht, den vorgegebenen Ablaufplan zu erfüllen.

Dabei kam es durch das verlaufsorientierte Vorgehen der Referenten gelegentlich zu zeitlichen Verzögerungen (Schulrundgang, Thema Unterrichtsbeobachtung), die ohne Qualitätsverlust durch die Straffung anderer Teile wieder ausgeglichen werden konnten.

 

 

Teilnehmer und Teilnehmerinnen:

 

Die angekündigten Teilnehmer/innen waren zumindest am ersten Lehrgangstag vollzählig anwesend. Eine partielle Teilnahme – vor allem der ortsansässigen Personen, wie sie ab dem zweiten Tag zu verzeichnen war, verhinderte den Aufbau arbeitsförder-licher Beziehung nur wenig.

Die allermeisten Teilnehmer/innen schienen motiviert und interessiert und beteiligten sich, wie von den Referenten erwartet, sehr aktiv am Lehrgangsgeschehen.

Erkenntnisse:

 

Die Programmdichte forderte die Teilnehmer/innen in hohem Masse. Eine Ausweitung der Schulungsdauer von vier auf fünf Tage sollte in Zukunft in Erwägung gezogen werden.

 

Auch am Ende der Schulung wurden immer wieder Bedenken und Ängste geäußert, ob man jetzt schon in der Lage sei, als Peer tätig zu werden. Solche Verunsicherungen sind nicht nur normal, sondern durchaus auch gewollt. Letztlich bleibt es der Entscheidung jedes einzelnen Teilnehmers/ jeder einen Teilnehmerin vorbehalten, ob er/sie ein solch verantwortungsvolles Amt übernehmen möchte.

 

Im Seminar wurde konkreten Absprachen zur Vorbereitung von Peer Reviews Zeit eingeräumt.

 

 

Feedback:

 

Alle Tagesevaluationen sowie die als Ratingkonferenz organisierte Gesamtbewertung der Peer-Schulung spiegelten eine hohe Zufriedenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Programm, Ablauf, eingesetzten Medien und den angewandten Schulungsmethoden wider.

Als besonders hilf- und lehrreich wurden die praxisorientierten Teile der Schulung eingeschätzt. Gleichzeitig entstand in der Gesamtbewertung der Eindruck, dass gerade die Praxisorientierung noch verstärkt werden könnte.

 

 

Die Referenten bedanken sich für die Einladung und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Schulung viel Erfolg als Peer.

 

 

gez.

 

Dr. F. E. Emminger

Dr. Katrin Düring